Alors, on l'a fait en cours d'allemand ^^
Je mets le passage ici, si certains en ont fait.
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Der Radfahrer schiebt sein Fahrrad mit einer Hand neben sich auf dem Gehsteig, die Kette rasselt. Der Radfahrer geht zwischen den Rädern am Park vorbei, auf die Brücke zu.
Der Mann mit der rotblau getupften Krawatte kommt von der Brücke. Er hält seine lange, weiße Zigarette neben dem Knie, am Zigarettenfilter glänzt ein Ehering. Er bläst Rauch ins Gestrüpp, in den Park, der im Hauch der Angst die Schritte senkrecht macht. Zwischen dem Ohr und dem Hemdkragen trägt der Mann ein fingernagelgroßes Muttermal.
Der Radfahrer bleibt stehen, er zieht eine Zigarette aus der Hosentasche. Er sagt nichts, doch der Mann hebt seine lange weiße Zigarette und gibt ihm Glut. Der Radfahrer spuckt Tabak aus, die Glut frißt am Zigarettenende einen roten Kragen. Der Radfahrer bläst Rauch aus dem Mund und schiebt sein Fahrrad weiter.
Im Park kracht ein Ast. Der Radfahrer dreht den Kopf, es ist nur eine Amsel im Schatten, die, wenn sie gehen will, hüpfen muß. Der Radfahrer zieht die Wangen ein und bläst Rauch in den Park.
Der Mann mit der rotblau getupften Krawatte steht an der Straßenkreuzung, die Ampel brennt. Wenn sie grün wird, wird er sich beeilen, denn Clara hat die Straße überquert.
Clara steht vor den Pelzmänteln im Laden, die Augen des Mannes sehen durchs Schaufenster. Er wirft die Zigarette halbgeraucht auf den Asphalt. Er bläst einen Rauchfetzen in den Laden.
Er dreht den Krawattenständer. Die Pelzmäntel sind aus weißem Lamm. Nur einer ist grün, als hätte sich, nachdem der Mantel genäht war, die Weide durchgebissen. Die Frau, die ihn kaufen wird, wird auffallen im Winter. Ihr geht im weißen Schnee der Sommer nach.
Der Mann mit der rotblau getupften Krawatte trägt drei Krawatten ans Fenster, hier sind die Farben anders, sagt er, welche paßt am besten zu mir. Clara hebt den Finger an den Mund, zu Ihnen oder zum Anzug, fragt sie. Zu mir, sagt er, ihre Hand zerdrückt den grünen Lammkragen, keine, sagt sie, die an Ihrem Hals ist schöner, seine Schuhe glänzen, sein Kinn ist glatt, in sein Haar läuft ein Scheitel wie ein weißer Faden, PAVEL, sagt er, greift nach ihrer Hand. [...]
Herta Müller, Der Fuchs war damals schon der Jäger, 1992
[trad. fr.: Le renard était déjà le chasseur]
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j'ai bien aimé sa façon d'écrire, même si je sais pas si c'est bien rendu dans la traduction française (j'imagine que oui). En fait, les descriptions concernent le quotidien mais sont assez originales, par exemple "Er bläst einen Rauchfetzen in den Laden.", "Rauchfetzen" c'est un néologisme qui signifie "haillon de fumée" (Er wirft die Zigarette halbgeraucht auf den Asphalt. Er bläst einen Rauchfetzen in den Laden. : "Il jette la cigarette à moitié fumée sur l'asphalte. Il souffle un lambeau de fumée dans le magasin.")
voilà ^^